Liebe Leser,
wir möchten dieses Blog-Jahr mit einer besonderen, ganz aktuellen Betrachtung des Product Lifecycle Managements abschließen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr.
Ihr PLM-Blog-Team
Das PLM-System des Weihnachtsmanns
Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke, ist alle Jahre wieder eine große Aufgabe für den Weihnachtsmann.
Gerade die logistische Herausforderung, jeden der Wünsche auch zeitgerecht und wunschgemäß zu erfüllen, wäre ohne PLM-System sicherlich nicht möglich. Wie kann man sich sonst die extrem niedrige Fehlerrate der falsch gelieferten Weihnachtsgeschenke und auch die volle Umsetzung der Extrawünsche erklären?
Da er weltweit tätig ist, sein Budget sehr limitiert ist und er keine große Administration aufbauen kann, hat der Weihnachtsmann sich für ein Open Source PLM-System entschieden, das alle seine unternehmensrelevanten Systeme steuert.
Die logistische Herausforderung startet für den Weihnachtsmann zunächst mit dem Erfassen aller Wunschzettel (Requirementsmanagement) der Beteiligten. Wobei hier eine Versions- und Revisionssteuerung unerlässlich ist, da wie bekannt, sich diese Wunschzettel oftmals stündlich ändern. Ohne sinnvolle Check-in und Check-out-Mechanismen, eine Steuerung der Zugriffsrechte und Verteilung anhand von Workflows (heimlich Oma und Opa zustecken) kann das System nicht funktionieren. Da das Medium und auch die Darstellung der Wunschzettel nicht einheitlich geregelt sind, sind Technologiestandards wie eine offene SOA-Architektur für den Weihnachtsmann zwingend nötig.
Nach erfolgter Requirementsaufnahme und Absegnung durch das elterliche Changeboard startet das interne Projektmanagement zur Beschaffung. Hier ist die Einbindung der externen Schenker über gruppen- oder rollenbasierenden Zugriffsrechten wie z. B Oma und Opa unerlässlich, damit doppelte Lieferungen von vornherein ausgeschlossen sind. Außerdem darf der Weihnachtsmann die entsprechenden Zulieferer wie zum Beispiel die Wichtel, Amazon, Toys’r’us nicht außer Acht lassen, damit eine pünktliche Lieferung bis zum 24.12. erfolgen kann. Hier kommt ein phasengesteuertes Projektmanagement zum Einsatz, wobei die einzelnen Milestones durch eine einfache Modellierungs-Workflow-Engine auf der Einkaufsliste von Mutti abgestrichen werden können. Auch hier gibt es zusätzliche logistische Anforderungen, damit die Ware möglichst diskret und idealerweise schon fertig in Geschenkpapier eingeschlagen angeliefert wird.
Der knappe Zeitplan kann durch eine sehr gute FMEA-Analyse gehalten werden. Dadurch werden die Fehler letztendlich minimiert, sodass durch „Best Practise“ und ein CMII-Vorgehensmodell die Lieferungen seit Jahrhunderten ohne größere Probleme vorbildlich klappen.
Auch der Product Lifecycle für die ersten Stunden der Geschenkverwendung muss gleich mitgeplant werden, da beispielsweise zu wenig vorhandene oder sogar falsche Batterien das Weihnachtsfest schnell in eine Eskalationsrunde ausarten lassen. Letztendlich ist eine komplette Steuerung des Lebenszyklus unerlässlich, damit man auf Lieferungen vergangener Weihnachtstage sinnvoll aufbauen kann und die richtigen Ergänzungssätze oder auch Schmuckteile immer im Lieferumfang parat hat.
Unser Fazit: Weihnachten wird durch das PLM-System entschieden!